Sonntag , 24 Juli 2016
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Über das Portal / Warum dieses Portal?

Warum ein Krankenkassenkummerkasten?

Sie als Patient kennen die Situation:
Ihr Arzt verschreibt Ihnen Krankengymnastik nach einer Operation. Er verordnet Ihnen vielleicht einen speziellen orthopädischen Schuh, der dringend notwendig ist, einen offenen Fuß beim Diabetiker zu verhindern. Ihr Arzt befürwortet eine Kurmaßnahme, weil er denkt, dass Ihr Krankheitsbild nicht vor Ort behandelt werden kann. Oder er schreibt Sie krank, weil der Beruf zu einem Burnout geführt hat und Sie psychisch komplett ausgebrannt sind.

Und plötzlich kommt von der Krankenkasse Post. In sehr höflichem Ton wird Ihnen klar gemacht, dass die Maßnahme, die Ihr behandelnder Arzt für sinnvoll hält, von den Krankenkassen abgelehnt wird.

Für manche beginnt damit ein Kampf um die vom Arzt für notwendig erachtete Behandlung.

Es werden Widersprüche geschrieben.

Manche Patienten geben irgendwann entnervt auf.

Und für manche Patienten endet der Kampf sogar vor dem Sozialgericht.

Was kann der Kummerkasten?
Diese Plattform soll die Möglichkeit eröffnen, dass Patienten, Angehörige, Ärzte, medizinische Fachangestellte aber auch Personal im Pflegeheimen, die mit ansehen, wie gerade denjenigen, die sich nicht wehren können, entscheidende Hilfen vorenthalten werden, hier ihre Fälle schildern können und damit auch zum Erfahrungsaustausch beitragen.
Wir erhoffen uns, dass damit auch Politiker, Verbände aber auch die Krankenkassen selber auf dieses Problem aufmerksam werden und ihren Patienten wieder das zukommen lassen, was für ihre Gesundheit und Genesung notwendig ist.

Was kann der Kummerkasten nicht?
Der Kummerkasten kann nicht für Sie kämpfen. Er kann Sie nicht rechtlich beraten oder Ihnen Adressen vermitteln, wo Sie entsprechende Hilfen finden. Er ist rein als Informationsmedium gedacht, in dem man sich mit Betroffenen austauscht.

Die Spielregeln:
Sie können hier Ihren Fall schildern und der entsprechenden Krankenkasse zuordnen. Wir möchten Sie bitten, dabei sachlich zu bleiben und nicht der Versuchung zu erliegen, Mitarbeiter von Kassen, medizinischem Dienst etc. namentlich zu nennen oder diese gar zu beschimpfen. Beiträge, die wir als unsachlich empfinden oder die einer gewissen Netiquette nicht entsprechen werden wir hier nicht freischalten.

Wir behalten uns auch vor, bei Unklarheiten Rückfragen an Ihre hinterlegte Emailadresse zu senden oder um Ergänzung des Beitrages zu bitten.

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